Fidy vonne Ruhr
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Alle Tage ist kein Sonntag

 





Was ist vom Sonntag als Tag der Ruhe und Besinnung geblieben?

Im Alten Testament der Bibel (Genesis 1,1 bis 2,4a) wird die Schöpfungsgeschichte der Welt in Form von 6 Arbeitstagen dargestellt, in denen Gott die Welt erschaffen hat und am 7. Tage (Sabbat) ruhte. Bei den 10 Geboten findet sich folgender Hinweis:
„Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“

Früher hatten Sonntage einen besonderen Status. Man trug "Sonntagskleidung", ging zum Gottesdienst in die Kirche, es gab besonders gutes Essen, fast immer einen Kuchen und man ruhte sich aus. Oft nutzte man den freien Tag für Spaziergänge, Ausflüge oder Besuche bei Freunden und Verwandten.

Heute unterscheiden sich Wochentage und Sonntage selten durch besondere Kleidung oder besonderes Essen, sondern durch die Anhäufung von allerlei Freizeit-Aktivitäten, für die in der Woche keine Zeit bleibt. Es gibt sogar Zeitgenossen, die an Sonntagen mehr unter Termindruck stehen, als an Wochentagen.

Wenn man dann noch sieht, wie sehr man bemüht ist "Verkaufsoffene Sonntage" zu installieren, damit der Profit des Handels stimmt, erkennt man, wie sich die Zeiten geändert haben und der Sonntag keine Ruhetag mehr ist.

Es würde uns allen gut tun, wenn wir die Sonntage wieder ruhiger und bewusster begehen würden. Dann bleibt Zeit für wirkliche Erholung, Entspannung und neue Ideen.

Euch allen einen wunderschönen Sonntag!

Euer Fidy vonne Ruhr